Alpine Gesellschaft
GIPFELSTÜRMER
Eigenständige Hochgebirgsgruppe des Österreichischen Alpenvereins, Zweig Innsbruck
Gipfelstürmer NEWS
TV Sendetermin für unseren Bergfilm zum 100-jährigen Bestehen der Gipfelstürmer | Freitag, 2. März 2012 20h15; ServusTV
Wichtiger Termin! ServusTV | Freitag, 2. März 2012 20h15
Im Rahmen der neuen Doku-Reihe "Bergwelten" sendet ServusTV unseren Film Auf steilen Wegen, der einen kleinen Auszug aus unserer 100-jährigen alpinen Vereinstätigkeit zeigt. Der Film, unter der Regie von Walter Spitzenstätter und Engelbert Obex, zeigt unter anderem die Besteigung unserer Gipfelstürmernadel, schwierigste Kletterei an der Waidringer Steinplatte und die Durchsteigung der Großen Zinne Nordwand. Wir wünschen eine spannende Unterhaltung!
LEOKINO Innsbruck
Premiere und anschließende Filmvorführung mit freiem Kartenverkauf | Montag, 27. Feb. 2012 21h30
Die Premiere, exclusiv für Vereinsmitglieder und geladene Gäste, beginnt um 20h. Anschließend um 21h30 startet die zweite Vorstellung für den freien Kartenverkauf.
Bitte rechtzeitig Karten reservieren!
Nur eine Vorstellung.
Nachfolgend ein kurzer Auszug aus der Programmübersicht des Leokinos
LEOKINO 1 | Montag, 27.Feb.2012 21h30
AUF STEILEN WEGEN
Regisseure: Engelbert Obex und Walter Spitzenstätter
Die Alpine Gesellschaft Gipfelstürmer aus Innsbruck besteht nun seit 100 Jahren.
Der Verein versteht sich als Zusammenschluss von bergbegeisterten Menschen unterschiedlichster Herkunft, die ihre Freizeit hauptsächlich durch Betätigung am Berg in den verschiedensten Spielarten des Alpinismus verbringen.
Anhand dieses, von Servus TV produzierten Fernsehfilms, will die Gesellschaft das Geheimnis ihres langen Bestehens ergründen, und so erfährt man an Schauplätzen anspruchsvoller Kletterpartien in den Kalkkögeln, im Karwendel, an der Waidringer Steinplatte und in den Dolomiten – wobei Kletterrouten bis zum 10. Schwierigkeitsgrad gezeigt werden, von den Idealen der Protagonisten, die sich selbst als „Kameraden“ bezeichnen.
So erinnern sich Reinhold Messner an seine erste Expedition am Yerupaja in den Anden, Dr. Gert Judmaier an seine Rettung am Mt. Kenya 1970, Dr. Raimund Margreiter an sein Erlebnis am Mt. Everest, und Alexander Huber weist auf außergewöhnliche alpinistische Leistungen der alten Gipfelstürmer Hermann Buhl, als auch der mittleren und der jüngeren Generation (Andreas Orgler, Tommy Bonapace) hin.
Welch großartige Erfüllung aus dem Bergsteigen geschöpft werden kann, zeigen die Szenen der zwei „Gipfelstürmerkameraden", die zum 70. Geburtstag des einen noch einmal durch die Nordwand der Großen Zinne klettern.
Österreich 2011;
Regie: Engelbert Obex & Walter Spitzenstätter;
Buch: Walter Spitzenstätter;
Kamera: Rolando Menardi & Engelbert Obex;
Schnitt: Omer Sacic;
Ton: Engelbert Obex & Martin Rohrmoser;
Sprecher: Ernst Grissemann;
(DCP; Farbe; 52min).
Buch der Alpinen Gesellschaft Gipfelstürmer zum 100-jährigen Jubiläum | 1911 bis 2011
Unsere Festschrift enthält die Vereinsgeschichte von 1911 bis 2011 und einzelne Artikel über herausragende alpine Leistungen unserer Club-Mitglieder, sowie nennenswerte Ereignisse, die den Verein betreffen.
Das Buch ist im Buchhandel bei Tyrolia und bei Freytag & Berndt um 22 € erhältlich.
TV-Film "100 Jahre Alpine Ges. Gipfelstürmer" | Dreharbeiten vom 30.8. bis 25.9.2011
Die Dreharbeiten zum TV-Film "100 Jahre Alpine Ges. Gipfelstürmer", unter Federführung von Walter Spitzenstätter und Kameramann Engelbert Obex, wurden erfolgreich abgeschlossen. An allen Drehorten wurde unter schwierigsten Bedingungen, sowohl mit einer stationären HD-Kamera als auch mit einer tragbaren, mobilen Kamera, gefilmt. Um besonders effektvolle Aufnahmen zu erzielen, wurde auch an einigen, schwer zugänglichen Drehorten ein Helikopter von Red Bull eingesetzt.
Die Hauptdrehorte waren:
- Höttinger Steinbruch | Die Gipfelstürmer beim Training
- Erlspitzgruppe | Besteigung der Gipfelstürmernadel
- Große Zinne Nordwand | Comici Führe
- Steinplatte | Route Woher Kompass
- Kalkkögel | Riepenwand alte Nord-Westwand
In den nächsten Wochen wird der Film nun geschnitten und fertiggestellt. Ausgestrahlt wird der ca. 50 Minuten dauernde Film von ServusTV im Dezember oder Jänner. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.
Weitere Bilder | Quelle Engelbert Obex
Verlängerung der Sportkletterroute "Botanik Grand Prix" um weitere 6 Seillängen | eingerichtet Frühjahr 2011
Wer mit den 13 Seillängen der original "Botanik Grand Prix" noch nicht genug "Botanik" hat, kann nun weitere 6 Seillängen, im oberen Teil der Martinswand, anhängen. Direkt vom Wandbuch der "Botanik Grand Prix" oberhalb des bewaldeten Absatzes führt die Route weiter bis zum höchsten Punkt der Martinswand. Die vorläufige Bewertung wird von den Erstbegehern mit V-VI und eine längere Passage mit A0 angegeben.
Wir danken den Erschließern für die weiteren Putz- und Einrichtungsarbeiten.
| Erstbegeher | Lessiak Sepp und Eisendle Ewald 2011 |
|---|---|
| Zusätzliche Wandhöhe | ca. 150m |
| Zusätzliche Kletterlänge | 6 Seillängen |
| Schwierigkeit | V-VI (eine längere Stelle A0) |
| Abstieg | Links haltend (westseitig) über Steigspuren zum alten Zirler-Martinswandsteig. |
Im Alter von 70 Jahren noch einmal durch die große Zinne Nordwand
Walter Spitzenstätter und Bruno Berloffa gelang am 26.8.2010 die Begehung der Comici-Führe | Text und Bilder: Walter Spitzenstätter
Es war dies mein Wunsch, im Jahr der Vollendung meines 70. Lebensjahres, noch einmal eine meiner großen Dolomitenwände zu durchsteigen, wenn ich dazu in ansprechender Art und Weise (also überschlagend führend) in der Lage sein sollte. Dass dies tatsächlich an dem wettermäßig einmalig schönen Donnerstag mit meinem Gipfelstürmerkameraden Bruno Berloffa gelungen ist, noch dazu wirklich stilrein und ohne Komplikationen und in einer kameradschaftlichen Harmonie, wie man sie sich nur wünschen kann, ist wohl eines der schönsten Geschenke, die man sich zu einem runden Geburtsjubiläum wünschen kann. Wir waren mit weiteren 4 Seilschaften (also 5 Seilschaften in der Comici) und mit 3 Seilschaften in der Brandler-Hasse an diesem Tag unterwegs, wobei mit der ersten Seilschaft englisch, mit der zweiten französisch und mit den hinteren italienisch gesprochen wurde. Auch dies war eine einmalige, europäische Dimension des Bergerlebnisses der Sonderklasse. Auch der gemütliche, gemeinsame Abstieg an der Abseilroute in strahlendem Sonnenschein, mit den französischen Bergführern am späteren Nachmittag, bildete einen harmonischen Abschluss dieses Alpintages, den ich sicher nie vergessen werde.
Zum Empfinden des Klettererlebnisses darf ich feststellen, dass mir diese Begehung schwieriger vorgekommen ist, als jene vor 52 Jahren, als ich das letzte Mal die Comici geklettert bin. Es ist dies nicht nur auf die Tatsache des Altersunterschiedes zurück zu führen, sondern eher darauf, dass wir 1958 fleißig mit den „Fiffis“ herumgewerkelt haben und man heutzutage, wenn man auch die Haken in A0 - Technik benutzt, doch wesentlich mehr Kraft aufwendet, wenn man diese „Unterstützung“ nicht mehr in Anspruch nimmt. Auch hatte ich die Schwierigkeiten des „27m-Querganges“ nicht mehr so genau in Erinnerung, der doch auch nicht ganz zu unterschätzen ist . . . Die schwierigste Länge war für mich die Zweite, die ich mit dem etwas zu schweren Rucksack nachsteigen musste und der Fels noch ziemlich kalt war. Wesentlich feiner waren dann für mich jeweils jene Längen, die ich voraus gehen konnte, weil ich da den Rucksack nicht am Buckel hatte. Bruno hat dies übrigens genau so empfunden.
Neue alpine Sportkletterroute "Botanik Grand Prix" in der Martinswand | eingerichtet Frühjahr 2010; erste Begehung am 6.6.2010
Diese Route im 5. und 6. Schwierigkeitsgrad (13 Seillängen) bietet eine abwechslungsreiche Kletterei in teilweise gutem Fels mit interessanten Kletterstellen. Alle Standplätze sind optimal eingerichtet und die einzelnen Kletterstellen hervorragend abgesichert.
Danke den Erschließern für die mühevolle Putz- und Einrichtungsarbeiten.
| Erstbegeher | Lessiak Sepp und Eisendle Ewald 2010 |
|---|---|
| Wandhöhe | ca. 300m |
| Kletterlänge | ca. 350m |
| Schwierigkeit | 5+ und 6 (eine Stelle A0 in der 9. Seillänge) |
| Zustieg | Vom Beginn des Klettersteiges ca. 100m nach rechts zum Einstieg der "Tiroler Fischzuchtplatten" und weitere 50m nach rechts die Schuttrinne überqueren. Der Einstieg befindet sich rechts von dieser Rinne. |
| Abstieg | Links haltend über Steigspuren und Fixseil zum versicherten Abstieg des Klettersteiges. |
Jahreshauptversammlung am 23.03.2010
Die bestehende Vereinsleitung unter Otti Wiedmann übernimmt mit kleinen Korrekturen die Vereinsgeschäfte für weitere drei Jahre. Nach 40-jähriger Betreuung der Finanzen übergibt Franz Helli dieses wichtige Ressort an Helmut Ohnmacht. Weiters wird der Posten des Schriftwartes zukünftig von Otti Wiedmann betreut.
Nachfolgend die Zusammensetzung der neuen Vereinsleitung:
| Vorstand | Wiedmann Otti |
|---|---|
| Stellvertreter | Geisler Andreas |
| Finanzen | Ohnmacht Helmut |
| Tourenwart | Spitzenstätter Walter |
| Schriftwart | Wiedmann Otti |
Es freut uns ganz besonders, unser neues Mitglied
♦ Hr. Hubert Haberfellner
in unserer Gemeinschaft willkommen zu heißen. Er wurde nach einstimmigem Beschluss im Klub aufgenommen.
Stiftungsfest am 14.Nov.2009
- Aufnahme der neuen Mitglieder
- Ehrungen für 50- und 60-jährige Vereinszugehörigkeit
Zum 98-jährigen Bestehen unseres Vereins wurden im Rahmen einer kleinen Feier 3 neue Mitglieder aufgenommen.
♦ Daniel Hechenblaickner
♦ Reinhard Keck
♦ Bruno Berloffa
Wir wünschen ihnen viel Erfolg, ein reges Vereinsleben und freuen uns auf viele gemeinsame Bergerlebnisse.
Daniel HechenblaicknerReinhard KeckBruno Berloffa
Weiters wurden nachfolgende Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit und ihre alpinen Leistungen geehrt:
♦ 60 Jahre Herbert Ohnmacht
♦ 50 Jahre Kurt Kranebitter
♦ 50 Jahre Robert Öfner
♦ 50 Jahre Walter Spitzenstätter
♦ 50 Jahre Robert Troier
Einweihung der neuen Gedenktafel beim Gedenkstein in den Kalkkögeln am 26.Okt.2009
Wie alljährlich, trafen wir uns auch heuer wieder beim Gedenkstein in den Kalkkögeln, um unserer verstorbenen Klubkameraden zu gedenken.
Im Rahmen einer kleinen Feier wurde eine zusätzliche Gedenktafel mit den Namen der seit 1980 verunglückten Bergkameraden seiner Bestimmung übergeben.
Berglauf
28. bis 30. August 2009
Ultra - Trail Tour du Mont-Blanc | Hansjörg Gogl benötigte für die 166 km lange Strecke nur 39h 27min.
Bis an die persönliche Grenze
Auf der 166 km langen Strecke um das Mont-Blanc-Massiv mit Start und Ziel in Chamonix sind zusätzlich 9400 Höhenmeter zu überwinden. Unser Hansjörg benötigte für diese Strecke nur 39h 27min und belegte damit in seiner Klasse V2H den ausgezeichneten Rang 58.
Wir gratulieren.
Weiter Informationen: http://www.ultratrailmb.com
Buchpräsentation
Abenteuer Alpinklettern Tirol | von Otti Wiedmann am 10.09.2009
Otti Wiedmann, Vereinsvorstand der Alpinen Gesellschaft Gipfelstürmer, präsentierte im Kletterzentrum Tivoli sein neuestes Buch Abenteuer Alpinklettern Tirol. In diesem Buch beschreibt Otti seine 150 großen alpinen Klettertouren in allen Schwierigkeitsgraden, vom Wilden Kaiser, Karwendel, Wetterstein über die Zillertaler, Stubaier und Ötztaler Alpen bis zu den Dolomiten und der Brenta. Ein Buch zum Schmökern, Träumen und Planen für alle diejenigen, die Luft unter den Sohlen schätzen.
Otti Wiedmann, geboren 1935 in Innsbruck, zählt zu unseren bekanntesten aktiven Bergsteigerpersönlichkeiten. Sein Tourenbuch verzeichnet mehr als 1500 Klettertouren allein in Tirol, davon etwa 25 teils extreme Erstbegehungen. Abenteuer Alpinklettern Tirol ist die Summe seiner jahrzehntelangen Erfahrung im alpinen Klettern.
Dieses Buch ist ab sofort in allen Buchhandlungen um €29,95 erhältlich.
Bergrettungseinsatz 1979 in der Laliderer Nordwand | Text: Walter Spitzenstätter vom 29.04.2009
Vor 30 Jahren: Monstereinsatz an der Laliderer Nordwand
Der wohl größte und aufwändigste Bergrettungseinsatz in Österreich
Es ist schon eigenartig: Da werde ich durch einen in englischer Sprache verfassten Artikel im Internet (The Rescue) an die dramatischen Ereignisse des Wochenendes 15. bis 18. Juni 1979 erinnert und fast zur gleichen Zeit kommt mir eine Postkarte in die Hände, die mir Hias Rebitsch am 2.7.1979 mit folgendem Text geschrieben hat:
"Lieber Spitz,
ich hab das Bedürfnis besonders Dir, aber auch allen anderen Beteiligten, zum Einsatz und zur Leistung, anlässlich der Bergung aus der Laliderer meine Hochachtung auszusprechen. Ich hab den Vorgang ständig mit größter Spannung und Sorge verfolgt. Dies umso mehr, als ich 1932 die 2. Beg. der Schmied/Krebs durchführte, beim ersten Versuch der Erstersteigung der Verschneidung (1945) in einen gleichartigen Wettersturz geriet und unter ziemlich dramatischen Umständen mich gerade noch rechtzeitig zurückziehen konnte. In diesem Jahr nach dem Kriegsende gab es keinen Bergrettungsdienst.
Herzlichst, Dein Matthias Rebitsch"
Dieser Zufall hat mich bewogen die damaligen Ereignisse aus heutiger Sicht noch einmal zu beleuchten.
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Zum Gedenken an unseren Bergkameraden Roman Klingenschmid | verunglückt am 20.6.2008 im 69. Lebensjahr am Viller Kopf
Wir haben mit Roman einen unserer treuesten und verlässlichsten Bergkameraden verloren.
Er war ein erfolgreicher Alpinist, der über Jahrzehnte die bergsteigerischen Leistungen unseres Vereins mitprägte. Als starker und ausdauernder Langläufer war er immer bei den heimischen Bergläufen im Spitzenfeld zu finden.
Seine unvergleichliche Persönlichkeit wird uns immer in Erinnerung bleiben.
Vereinsabend am 22.04.2008 | Franz Helmut feiert seinen 90. Geburtstag
Franz Heli, unser Ehrenvorstand, langjähriger Kassier und Mitglied mit der längsten Vereinszugehörigkeit, feierte seinen 90. Geburtstag.
Wir gratulieren nochmals auf das Allerherzlichste.
Walter Spitzenstätter stand auf 2550 Nordtiroler Berggipfel | Text: Tiroler Tageszeitung vom 22.03.2008
Immer wieder wurde der Tiroler Bergsteiger Walter Spitzenstätter gefragt, auf wie vielen Gipfeln er schon gestanden sei. Und wie viele Berge es in Tirol gäbe?
"Ich habe viele Karten studiert und das Ganze ausgewertet", berichtet Spitzenstätter von seiner einjährigen Arbeit. Seitdem kann der 68-Jährige mit einem Wissen aufwarten, das rekordverdächtig ist.
In Nordtirol gibt es 3481 Berggipfel, davon sind 526 Drei- und 2270 Zweitausender. Der nördlichste Gipfel ist der Zinnenberg, der südlichste der Similaun.
Insgesamt 40-mal findet sich in Nordtiroler Bergnamen die "Gams" (Gamskogel, Gamsstein) - gar 50-mal das "Ross". Bleibt Spitzenstätter nur noch eine Antwort schuldig: "Ich war auf insgesamt 2550 der 3481 Nordtiroler Berggipfel".